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Stadtpräsidenten-Wahlen 2014: unproduktive Zwängerei

Stadtpräsidenten-Wahlen 2014: unproduktive Zwängerei

Es trennen ihn von Ruedi Rüefenacht über 500 Stimmen. Vettiger kann auf keine zusätzliche Stimmen hoffen. Die Wähler der beiden im ersten Wahlgang ausgeschiedenen Kandidaten, die Grünen und Grünliberalen, werden bei einer Stichwahl kaum dem ihnen politisch doch sehr weit weg stehenden Vettiger die Stimme geben. Gleiches trifft auf auch die SP Wählerschaft zu, die unter allen Umständen einen SVP Stadtpräsidenten verhindern will. Dagegen wird Ruedi Rüfenacht von allen Mitteparteien unterstützt. Die Fortsetzung des Wahlkampfes um weitere anderthalb Monate wird einzig zu einer gesteigerten Ermühdung des Stimmvolkes und somit zu einer noch tieferen Stimmbeteiligung beim zweiten Wahlgang führen. Es werden noch einige zusätzliche Gräben geöffnet und somit wird der Start der neuen Exekutive und der Uebergang von der Gemeinde zur Stadt nur erschwert. Wollen wir das wirklich?

Jean-Marc Hochstrasser, Wetzikon