EVP sagt JA zur Totalrevision der Gemeindeordnung

Die EVP Wetzikon sieht in der Totalrevision Gemeindeordnung für Wetzikon eindeutig mehr Vorteile als Nachteile und beschliesst die JA Parole.

Mehr als nur eine gesetzliche Anpassung

Wetzikon muss, wie auch die meisten anderen Gemeinden im Kanton, aufgrund des neuen Gemeindegesetzes ihre Gemeindeordnung zwingend anpassen. Stadtrat und Parlament haben die Gelegenheit genutzt und haben mit der Totalrevision unsere Gemeindeordnung diese nicht nur den neuen gesetzlichen Gegebenheiten angepasst, sondern legen damit den Wetzikerinnen und Wetziker eine wesentlich modernisierte und schlanke Fassung zur Abstimmung vor.

So wurden zum Beispiel die Finanzkompetenzen erhöht, passend somit zur Grösse zur Stadt, damit der Stadtrat auch in Zukunft handlungsfähig bleibt. Die verschiedenen, meist historisch gewachsenen Strukturen von Behörden und Kommissionen werden einheitlich dem Stadtrat unterstellt und somit angeglichen. So lassen sich Kompetenzen, Kontrollprozesse und Wahlverfahren vereinheitlichen und schaffen Transparenz.

Jugendvorstoss

In der neuen Gemeindeordnung halten auch zeitgemässe Instrumente wie zum Beispiel der Jugendvorstoss Einzug. Eine Möglichkeit für eine politische Partizipation der Wetziker Jugendlichen, wofür sich gerade auch die EVP schon lange stark machte. Aussagen, dass somit die Jugendlichen für eine politische Unterwanderung instrumentalisiert werden könnten, hält die EVP schlicht für populistisch. Ein solcher Jugendvorstoss muss auch künftig im Parlament eine Mehrheit finden, damit dieser an den Stadtrat überwiesen wird. Denn: die Jugend kann und soll sich mit dem neuen Recht direkt in der Wetziker Politik Gehör verschaffen können.

Ein gelungenes Werk - daher klar JA zur Vorlage

Aus Sicht der EVP ist die neue Gemeindeordnung ein gelungenes Werk und empfiehlt den Wetzikerinnen und Wetziker ein klares Ja für diese Vorlage. 

 

René Rothe, Präsident EVP Wetzikon