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Leserbrief: VZO kündigten 62-jährigem Busfahrer

Es lässt auf­hor­chen, dass die VZO einen 62-jährigen Chauf­feur wegen Tages­mü­dig­keit ent­las­sen haben. Zitiert wird Wer­ner Trach­sel, Direk­tor der VZO, dem gemäss jähr­lich zwei Per­so­nen in sei­nem Betrieb wegen Gesund­heits­pro­ble­men den Arbeits­platz ver­lie­ren. Nun hat sich die Gewerk­schaft ein­ge­schal­tet. Wie mir ein Chauf­feur sagte, sind die unre­gel­mäs­si­gen Dienst­pläne meist der Aus­lö­ser für die genann­ten gesund­heit­li­chen Stö­run­gen. Die Ursa­chen sind also bekannt. Müsste das beim Manage­ment nicht zu einem Über­den­ken der Arbeits­rhyth­men füh­ren? Es dürfte doch als bekannt vor­aus­ge­setzt wer­den, dass jeder Mensch auf einen gere­gel­ten Arbeits­ab­lauf mit fes­ten Rhyth­men ange­wie­sen ist. Die Miss­ach­tung geschöpf­li­cher Ord­nun­gen wird sich immer rächen. Auch ein Sekun­den­schlaf ist nicht ein­fach Schick­sal. Die meis­ten Betriebe - auch die Spitäler- haben dies mit ihren fes­ten Schich­ten längst beach­tet.

Hans Cor­rodi, Wet­zi­kon, 2.3.2016